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Zug der Kraniche

Verantwortlicher Autor: Stefanie Bettinger Berlin, 17.09.2025, 11:58 Uhr
Presse-Ressort von: Stefanie Bettinger Bericht 5774x gelesen
Kranichfamilie im Flug.
Kranichfamilie im Flug.  Bild: NABU/Zug der Kraniche © Dieter Damschen

Berlin [ENA] In großen Keilformationen ziehen sie über den Himmel und lassen dabei ihre Trompetenrufe ertönen: die Kranichzüge. Besonders gut lernt man die Vögel im NABU-Erlebniszentrum KRANICHWELTEN kennen. Es wurde jetzt nach knapp zwei Jahren Bauzeit bei Günz in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee eröffnet.

Das neue Erlebniszentrum liegt außerhalb der Ortschaft Günz, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Beobachtungsstation KRANORAMA. Hier dreht sich alles um die faszinierenden Vögel des Glücks. Die moderne, interaktive Ausstellung auf 500 Quadratmetern lädt Erwachsene und Kinder ein, die Welt der Kraniche selbst zu entdecken. Über multimediale Bereiche mit VR-Animation, Sounddusche der Duettrufe aller 15 Kranicharten weltweit, digitalem Quiz, Basteltische oder Kranichfilm erfahren Besucher Spannendes über Zugwege, Lebensräume und Schutz der Kraniche. Im 20.000 Quadratmeter großen Außenbereich lassen sich zudem verschiedene Lebensräume erkunden. Hier befinden sich begehbare Insekten- und Moorwelten.

Größtes Kranichzentrum Europas

Insgesamt wurden sechs Millionen Euro in das neue Zentrum investiert. „Mit dem neuen Erlebniszentrum können wir Besuchern die faszinierende Welt der Kraniche näherbringen und so auch den Schutz der charismatischen Vögel stärken“, sagt der Leiter des Zentrums Günter Nowald. „Wir freuen uns, dass wir das größte Kranichzentrum Europas rechtzeitig zum Start des Kranichzugs fertigstellen und eröffnen konnten.“

Am 21. September startet die "27. Woche des Kranichs" mit zahlreichen Veranstaltungen zum Kranichzug, wie geführte Wanderungen, Lesungen und Fotoausstellungen. Die Veranstaltungen laufen in den Wochen danach weiter. Denn der Höhepunkt des Kranichzugs wird Mitte Oktober erwartet. Dann finden sich täglich Tausende der Glücksvögel an ihren Rastplätzen ein. Auch von der Beobachtungsstation KRANORAMA sind die Vögel dann besonders gut und aus nächster Nähe zu beobachten. www.kraniche.de

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